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  Glocknerkönig 2007 [03.06.2007]
   
 
   
 

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  Irgendwie wollte ich schon immer mal die Grossglockner-Hochalpenstrasse raufradeln. Da kam der Glocknerkönig gerade recht. Georg war auch nicht so schwer zu überreden. Zum Glück habe ich 1 Woche vor dem Start noch mein Rennrad erhalten.

Es ist 5 Uhr früh. Der Wecker läutet unbarmherzig. Vom massiven Regen vom Vortag ist nicht mehr viel zu sehen. Ein kritischer Blick aus dem Fenster stimmt uns vorsichtig optimistisch was das Wetter betrifft.
           
     
           
  Der Startschuss erfolgt pünktlich um 7 Uhr. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Sofort bilden sich Windschattengruppen und wir sind mittendrin.
           
     
           
     
           
  Bis zur Mautstelle Ferleiten gehts mit einem knappen 40er Schnitt dahin. Wir haben jetzt schon mehr als die Hälfte der Strecke hinter uns - aber noch kaum Höhenmeter!
           
     
           
     
           
  Die Strecke schraubt sich deutlich spürbar rauf. Spätestens jetzt wissen wir, dass sich die Steigung auch so anfühlt wie es das Höhenprofil vermuten lässt.
           
     
           
     
           
     
           
  Irgendwie kommen wir gut voran. Unser Ziel, unter 2 Stunden zu fahren, immer vor den Augen kurbeln wir uns Meter für Meter rauf.
           
     
           
     
           
     
           
  Das sensationelle Wetter lädt zu einer ausgiebigen Fotosession ein ;)
           
     
           
     
           
     
           
  Der Tacho zeigt bereits 25 von 27 km an. Jetzt muss das Ziel ja wohl bald sichtbar sein.
           
     
           
  Ca. 1,5 km vor dem Fuschertörl bauen sich vor uns nochmal ordentliche Serpentinen auf. Ein schneller Blick auf den Tacho zeigt wie knapp das Vorhaben ist. Nur mehr 14 Minuten Restzeit auf die 2 Stunden.
           
     
           
 

Jetzt packe ich die Kamera ein und gebe nocheinmal alles. Das Ziel bereits in Sicht und mit dem Countdown am GPS überhole ich am letzten Kilometer noch ca. 30 Fahrer.

Das Publikum peitscht die Fahrer mit tosendem Applaus die Zielgerade rauf. Auf einer Woge der Begeisterung fahre ich die letzten Meter bis zum Fuschertörl.

Überglücklich überquere ich die Ziel-Linie - ich habe es geschafft!!! In den 1:56:19 sind sich sogar noch 125 Fotos ausgegangen ;)

Nach dem Rennen wird natürlich ordentlich gefeiert!

           
       
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